Den richtigen Boden finden – 3 Tipps

richtigerBoden

Im Bereich der Bodenbeläge gibt es einige unterschiedliche Kategorien. Nicht jede Art von Belag ist für jeden Raum oder alle Gegebenheiten gleich gut geeignet. Einige Böden vertragen sich nicht mit Feuchtigkeit wie sie zum Beispiel im Badezimmer entsteht. Andere wiederum sind nicht für den Einsatz in Kombination mit einer Fußbodenheizung gemacht. Im folgenden geben wir Ihnen einige Tipps welche Beläge Sie in unterschiedlichen Situationen am besten einsetzen.

1. Was gibt es bei einem Neubau zu beachten?

Bei einem Neubau ist die Wahl des Bodenbelages recht unkompliziert. Es sind keine Altbeläge vorhanden, welche erst aufwendig entfernt werden müssen. In der Regel ist hier ein glatter Estrich die ideale Voraussetzung für jede Art von Bodenbelag.

Sie haben die Qual der Wahl und können fast frei entscheiden was ihnen am besten gefällt. Da in den meisten modernen Neubauten heutzutage eine Fußbodenheizung installiert wird, sollten sie sicherstellen, dass der Boden Ihrer Wahl auch für die Verlegung auf einer solchen Heizung geeignet ist. Hier ist die Auswahl in allen Bereichen jedoch sehr groß. Besonders zu empfehlen sind in diesem Fall vollflächig verklebte Beläge.

Für Badezimmer sollten Sie darauf achten, dass sich das ausgewählte Material des Bodenbelages gut mit Feuchtigkeit verträgt. Hier muss es nicht unbedingt eine Fliese aus Feinsteinzeug oder Naturstein sein. Auch Vinylböden sind ohne weiteres in Feuchträumen einsetzbar. Durch die enorme Vielfalt an unterschiedlichen Dekoren und Formaten eröffnen sich hier sehr viele gestalterische Möglichkeiten. Wenn Sie doch eine Fliese aus Keramik oder Stein verlegen möchten, sollten sie allerdings die unterschiedlichen Aufbauhöhen zu anderen Belägen beachten. So können Sie im Vorfeld schon unschöne Höhenunterschiede in den einzelnen Räumen vermeiden.

2. Welcher Boden ist bei einer Renovierung am besten?

Im Vergleich zu einem Neubau kann eine Renovierung eine echte Herausforderung sein. Möglicherweise sind Sie nicht der erste, der dort Renovierungen vornimmt. Das kann dazu führen, dass man unter einem alten Bodenbelag einen weiteren noch älteren Belag findet. Unter Umständen ist bei Bestandsimmobilien also die Entfernung bestehender Beläge mit einigem Aufwand verbunden.

Sind alle vorhandenen Beläge erfolgreich entfernt, gilt es den Untergrund zu prüfen. Ist er verlegereif? In den meisten Fällen wird der Unterboden bei der Entfernung alter Beläge beschädigt, sodass zuerst Ausgleichsarbeiten durchgeführt werden müssen. Diese sind natürlich davon abhängig welche Art von Boden Sie neu verlegen möchten. Während für einen 3mm dicken Vinylboden zum verkleben eine glatt gespachtelte Fläche nötig ist, kann eine 20mm dicke Massivholzdiele auch auf eine Balkenkonstruktion verschraubt werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist bei Altbauten die Aufbauhöhe von verschiedenen Bodenbelägen. Eventuell ist in einem Raum ein wunderschöner Holzboden vorhanden, der aufgearbeitet und viele weitere Jahre seinen Dienst tun soll vorhanden. Wenn Sie nun in angrenzenden Räumen neue Beläge verlegen kommt es in vielen Fällen zu Höhenunterschieden. Für diesen Fall sind jedoch spezielle Profile zum Ausgleich dieser Unterschiede erhältlich.

3. Renovierung in einer Mietwohnung

Im Gegensatz zu einem Eigenheim stellen Mietwohnungen eine besondern Fall dar. Denn meistens lebt man hier nur eine begrenzte Zeit, und möchte nicht so viel Geld investieren. Für diesen Fall sind schwimmend verlegte Bodenbeläge am besten geeignet. Sie können zum Beispiel über einen vorhandenen Belag gelegt werden ohne diesen nachhaltig zu beschädigen. Sollte der Vermieter bei einem Auszug den Rückbau verlangen, sind zum Beispiel Laminatböden mit einem Klick-System schnell wieder entfernt, und können sogar in der neuen Wohnung wieder verlegt werden.

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